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Unterwegs

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Montag, 27. Juni 2011

11 Freundinnen ...

Leider sollte es nicht sein, aber immerhin haben unsere Damen gegen die zukünftigen Weltmeisterinnen verloren.

Das Endspiel war absolut packend bis zur letzten Sekunde. Ich habe selten so ein grandioses Spiel gesehen und es haben völlig verdient die Japanerinnen gewonnen.

Das 2. Spiel der Deutschen war ja eher nicht so prickelnd. Aber auch die Schiedsrichterin hat sich nicht mit Ruhm bekleckert, die Nigerianerinnen haben ganz schön heftig geholzt. Mal sehn, was das Spiel heute gegen Frankreich bringt.

Auftaktspiel der Frauen-WM 2011 in Berlin
Schon im September 2010 gebucht war es nun am letzten Wochenende soweit: wir fahren nach BERLIN! 

Tanja Hartwig im Stadion in Berlin

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel ...

Voller Vorfreude sind wir am Samstag in Berlin angekommen. Schon im Hotel gab es die erste Überraschung: meine Damen haben mir zum Geburtstag das passende WM-T-Shirt geschenkt und ins Hotel gechickt. Wow!

Tanja Hartwig im »EK-Frauen-WM-Shirt«

... das Überraschungs-T-Shirt meiner Damen ...

Sonntag Nachmittag haben wir uns im Hotel gestylt und schon an der Bushaltestelle solidarisch Kontakt geschlossen: ein Frauen-Pärchen aus Hildesheim. Zusammen sind wir dann in einer völlig überfüllten S-Bahn zum Stadion gefahren. Die Atmosphäre dort war unbeschreiblich. Es war eine Riesenparty und ein beeindruckendes Erlebnis. Spielerisch war die Partie spannend und ich war positiv überrascht von unserer Damen-Mannschaft. Der Beginn der 2. Halbzeit war gespickt mit sehr guten Spielzügen. Verdient gewonnen und sie können mehr. Ich gebe es gerne zu: ich habe mein Herz an den Frauen-Fußball verloren und zum ersten Mal mein Auto geschmückt!

Tanja Hartwig zusammen mit ihrem Mann im Stadion

... und Familie Hartwig on tour! 

von Tanja Hartwig
in unterwegs

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Mittwoch, 15. September 2010

GSA 2010 in Köln

Mit Spannung erwartet: meine zweite GSA Convention und diesmal sogar in Köln!

Am 09.09.2010 ging es los mit meiner ersten Mitgliederversammlung bei der GSA. In einem zu warmen Raum im Maritim Hotel saßen wir erwartungsvoll um den neuen Präsident elect zu wählen. Im Vorfeld gab es einen kleinen Wahlkampf zwischen Gaby Graupner und Dr. Stefan Frädrich, den dann Gaby Graupner knapp für sich entscheiden konnte. Herzlichen Glückwunsch!

Der Freitag begann dann früh und dynamisch mit einer coolen Tanzperformance und alle waren wach. Jörg Knörr nahm den dynamischen Faden auf und hat mich begeistert! Toller Comedian.

Highlights gab es einige und sehr bewegt hat mich die Rede von Lenora Billings-Harris, CSP aus den USA. Sie beschrieb sehr anschaulich, wie sie kurz vor dem Ende der Apartheid in Südafrika ein Training über Customer Service gegeben hat und in ihrem Training eine Frau ganz hinten saß, die sich während der gesamten Zeit nicht beteiligte. Zum Schluß des Trainings ging die Frau auf Leonora zu, weinte und schüttelte sich. Sie umarmte sie und sagte: »Zu Beginn des Trainings wollte ich sofort gehen, als ich Sie als schwarze Frau dort vorne gesehen habe. Ich konnte nicht, mein Chef war anwesend. Während ich hier war, hat meine Familie zu Hause Waffen gesammelt, um jeden Schwarzen, den sie sehen, zu töten. Nun nach dem Training weiß ich, was zu tun ist und das hat nichts mit dem eigentlichen Thema hier zu tun: Ich gehe nach Hause zu meiner Familie und werden ihnen sagen, sie sollen alle Waffen wegwerfen.« Leonora erzählte dies sehr bewegt mit Tränen in den Augen und wir alle hatten Gänsehaut und viele auch Tränen in den Augen. Der beschriebene Moment änderte das Leben von Lenora als Speakerin. Vorher hatte sie es abgelehnt, sich als schwarze Frau für Diversity einzusetzen, nun wusste sie: es ist ihre Bestimmung. Wow.

Der Freitag bot noch einige gute Reden, spannende Workshops und einen wundervollen Black and White-Galabend. Aufgebrezelt und mit Feierstimmung sind wir in den schön geschmückten Saal geschritten. Den Galaabend moderierte Christian Brüske sehr witzig und ein Highlight nach dem anderen löste sich ab.

Den ersten deutschen Rednerpreis erhielt Hans-Dietrich Genscher mit einer Laudatio von Friedrich Nowottny. Ein sehr bewegender Moment. Auch hervorzuheben ist die Benennung von Ulrich Wickert und Sabine Asgodom, CSP, in die Hall of Fame (HoF).

Katja Kerschgens, Michael Stein und Tanja Hartwig

Aufgebrezelt und mit Feierstimmung: Katja Kerschgens (die Redenstrafferin), Michael Stein und Tanja Hartwig beim Black and White-Galabend der GSA Convention 2010 in Köln.

Nach dem langen Abend habe ich besonders genossen, den Heimschläferbonus zu haben!

Der Samstag war ähnlich voll mit interessanten Reden und Workshops. Hier hat mich besonders beeindruckt die Comedy Show von The Passing Zone aus den USA, vor allem die Jonglage mit Kettensägen.

Und so nebenbei: tolle Kontakte, nette KollegInnen, viel gelacht, Inspirationen zu Positionierung, müde Füße, leckeres Essen, ein Luxushundeshop im Maritim, Sonne draußen – zu kalt drinnen, ein verlockernder Bücherstand, ein brillianter Moderater Cristián Gálvez und und und ...

Ich finde: Standing Ovations gibt es zu wenig im deutschen Vortragsbusiness!

von Tanja Hartwig
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Sonntag, 25. April 2010

Ostsee-Kongress in Rostock

Am 23.04.2010 fand in Rostock der 6. Ostsee-Kongress von Speakers Excellence statt. Neugierig und gespannt bin ich mit meinen Kollegen Michael Stein und Christian Knoll nach Rostock gefahren. Der Tagungsort, die Stadthalle Rostock, ist noch ein Relikt aus DDR-Zeiten und dementsprechend nicht der schönste Ort für einen Kongress.

Frohen Mutes haben wir gespannt auf die Eröffnung in dem sehr eng bestuhlten Kongresssaal gewartet. Hans-Uwe L. Köhler hat den Kongress eröffnet, recht locker und witzig und ebenfalls begrüßt hat uns einer der Sponsoren des Tages: Frank W. Schmidt von FA Train. Der Auftritt war ein wenig überzogen, da er sich flankiert von zwei Models auf die Bühne begleiten ließ. Bis heute hat sich mir und meinen Begleitern der Sinn nicht wirklich erschlossen. Hans-Uwe Köhler stieg auf das Damen-Thema ein und so zogen sich durch den ganzen Kongress immer wieder frivole Anspielungen. Ich finde flotte Sprüche manchmal sehr gut, aber hier wirkte das eher überflüssig. Nicht immer ist »Sex sells« wahr ...

Als erster Speaker trat Markus Daniel Weber mit »Management ist Hochleistungssport!« auf. Schöner lebendiger und werthaltiger Vortrag, er hat deutlich gemacht, dass gerade auch Manager auf ihre Gesundheit achten müssen. Klasse war, dass er mit uns viele Übungen gemacht hat und wir aktiv dabei waren. Interessanter Input insgesamt und ich kann einige Anregungen mitnehmen.

Voller Spannung habe ich auf Frau Dr. Claudia E. Enkelmann gewartet, ihr Vortragsthema war »Gegen Worte kann man sich wehren, gegen Ausstrahlung nicht«. War irre, denn sie fing gleich an mit jemanden aus dem Publikum zu flirten und meine Begleiter verdrehten die Augen ... es war perfekt inszeniert, denn sie hat den Inhalt ihres Vortrages gelebt. Frau Enkelmann hat lebhaft dargestellt, wie und was Ausstrahlung bewirkt und wer Charisma wirklich hat.

Der Überraschungsgast war Otmar Kastner, völlig verrückt und lebendig. Er fing mit einem Powersong an und versuchte die Halle zu rocken. Auf jeden Fall rüttelte er auf und hat auf witzige Art und Weise präsentiert, wie wichtig es ist, im Management mit den Augen der Kinder zu sehen.

Direkt danach war unser guter Freund Ardeschyr Hagmaier mit »Ente und Adler«  auf der Bühne. Sehr einleuchtend und pointiert hat er deutlich gemacht, die Positionen bewusst zu wählen und sich nicht automatisch in die quakende Ente zu wandeln.

Nach einer Kommunikationspause war Frank W. Schmidt mit »Fit for Sales & Service« auf der Bühne. Leider nicht wirklich spannend und eher etwas altbacken für uns.

Der Abend wurde immer später und Oliver Geisselhart hatte die schwere Aufgabe, das Publikum wieder aufzurütteln. Das hat er hervorragend mit seinen Gedächtnis- und Mentaltechniken geschafft, seine etwas irre Art und seine komischen Einlagen haben dazu beigetragen.

Der gesamte Tag war spannend und ich habe einen irren und spannenden Eindruck von meinen KollegInnen gewonnen.

 
Christian Knoll:
»Humor öffnet den Verschlusspfropfen unseres Verstandes. Ganz klar. Verrückte, »merk-würdige« Metaphern und Bilder trugen die Erklärungen, Tipps und Ratschläge der Vorträge von Ardeschyr Hagmeier, Claudia Enkelmann, Otmar Kastner und Markus Weber. »Entertrainment« sorgte für einen extrem kurzweiligen Nachmittag. Egal ob wir ein Produkt, eine Idee oder eine Lösung verkaufen wollen: Ohne Lachen und Lächeln geht es nicht.«
 

von Tanja Hartwig
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Sonntag, 4. Oktober 2009

Meine erste GSA-Convention!

Am 11. und 12.09.2009 habe ich sie zum ersten Mal erlebt:
die GSA-Convention in Mannheim.

Die German Speaker Association trifft sich einmal jährlich und ist ein Ereignis! Diesmal waren über 300 Teilnehmer/innen vor Ort und wir haben wirklich spannende Auftritte, Reden und Vorträge erlebt. In der GSA ist alles versammelt was Rang und Namen hat. Besonders beeindruckt hat mich die besondere Aufmerksamkeit den jeweiligen Vortragenden gegenüber. Es gab oft Standing Oviation und begeisterte Zuschauer!

Gruppenbild GSA: Tanja Hartwig, Sabine Asgodom, Katja Kerschgens

Gemeinsam auf der German Speaker Association (GSA): Tanja Hartwig, Sabine Asgodom und Katja Kerschgens (v.l.)

Für mich als »Neuling« war besonders spannend zu erleben, wie die einzelne Redner/innen auftreten und das Publikum fesseln. Toll war am ersten Tag Mike Rayburn und Steve Barnett zu erleben. Mike Rayburn tritt auf mit Gitarre und hat bereits achtmal die Carnegie-Hall gefüllt. Noch beeindruckender war Steve Barnett, der wortlos uns alle dazu brachte mit Klangrohren ein Orchester zu spielen!

Am zweiten Tag war für mich herausragend Michael Rossié, der sehr plastisch beschrieb, wie man besser nicht auftreten sollte! Insgesamt hat mich die Offenheit innerhalb der GSA positiv überrascht. Immer wieder wurde von der Past-Präsidentin Sabine Asgadom betont, wie wichtig es ist, sich gegenseitig zu unterstützen und dass alle offen sind, Tipps zu geben.

Und am Abend des ersten Tages gab es die Black und White-Gala mit einem exquisiten Essen und natürlich einigen Auftritten.

Also, das war sicher nicht meine letzte Convention!

von Tanja Hartwig
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Donnerstag, 12. Februar 2009

Bezauberndes Wien ...

... oder: Zaubern leicht gemacht.

Zauberlehrling Tanja aus Köln machte sich Ende Dezember 2008 auf die lange Reise nach Wien um dort das beraterische Zaubern zu lernen. Sie war ganz aufgeregt und erhoffte sich viele Tipps und Tricks, um ihre Kunden und Teilnehmer/innen noch mehr zu bezaubern.

In Wien wurde sie von den großen Zaubermeisterinnen Corinna und Gabi empfangen – und sofort in ihren Bann gezogen. Viele kleine und auch große Tricks lernte sie unter den strengen Augen der Meisterinnen, führte sogar erste kleine Zaubershows vor. Und damit alles gut von beiden Gehirnhälften verarbeitet werden konnte, wurde sie zudem in die geheime Kunst der Jonglage eingeführt. Und so übte und übte und übte sie, lernte viele Zauberknoten (und auch, diese zu entknoten...), geheimnisvolle Kartentricks und vieles mehr in diesen Tagen.

Zum krönenden Abschluss riefen die Meisterinnen zur Zauber-Abschlussprüfung – und Zauberlehrling Tanja bestand sie mit Bravour und Zertifikat. Nun durfte sie in die weite Welt ziehen und allen die frohe Botschaft verkünden:

»Zipp, Zapp, Zauberbein, auch Du möchtest von uns
(bezaubernd :-) trainiert sein.«

ng, Tanja Hartwig (v.l.)

Im bezaubernden Wien residieren die Zaubermeisterinnen Gabi Klim und Corinna Ladining (v.l.). Zauberlehrling Tanja pilgerte im Dezember 2008 zu ihnen.

von Tanja Hartwig
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Warum »... genannt
Harbsmeier«?

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